Die Höhe des Ausgleichsanspruches hängt wesentlich von der jeweiligen Branche und den Umständen des Einzelfalles ab.

Grundlage für die Berechnung des Ausgleichsanspruches ist die Provision (bei Handelsvertretern) bzw. das Provisionsäquivalent (bei Eigenhändlern und Franchisenehmern) des letzten Vertragsjahres. Weiters sind unter anderem die Höhe des Stammkundenanteils, die Art der Berechnung der Verlustprognose und Umstände, die zu einem Billigkeitszuschlag oder -abschlag führen können, von entscheidender Bedeutung.

Für die Tankstellenbranche können wir auf Basis der langjährigen erfolgreichen Tätigkeit anhand weniger Daten eine ungefähre Höhe des Ausgleichsanspruches abschätzen. Da aber die Umstände des Einzelfalles entscheidend sind, kann der tatsächlich zustehende Betrag wesentlich höher oder niedriger sein.