Berechnung

Grundlage der Berechnung des Ausgleichsanspruches ist die Höhe der Provisionseinnahmen bzw. der Handelsspanne der letzten zwölf Vertragsmonate.
Dieser Betrag ist um jenen Teil der Provision zu reduzieren, der für verwaltende Tätigkeiten (im Vergleich zu werbenden Tätigkeiten) bezahlt wurde. Unter Berücksichtigung des geworbenen Stammkundenanteils und der zu erwartenden Abwanderung ist für einen Prognosezeitraum (meist mehrere Jahre) jener Betrag zu errechnen, welchen der Handelsvertreter bei fiktiver Fortsetzung seines Vertrages an Provisionen verdient hätte. Zuletzt kann dieser Betrag aufgrund von bestimmten Umständen aus Billigkeitsgründen reduziert oder erhöht werden.
Begrenzt ist der Ausgleichsanspruch mit der Höhe der durchschnittlichen Jahresprovision der letzten fünf Vertragsjahre.
Für Tankstellenpächter haben wir auf Basis der langjährigen erfolgreichen Tätigkeit ein Rechenmodul entwickelt, mit dem bei Eingabe weniger Daten die ungefähre Höhe des Ausgleichsanspruches abgeschätzt werden kann:

Zum Anspruchsrechner.